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Vorbei, es ist vorbei.

16.11.15 Von: Br. Wolfgang Mauritz ofm

Ja, es ist vorbei, das 22. herbst-speci-spectacel, ein kleines Figurentheaterfestival mit dem ganz besonderen Flair.

Vier Aufführungen an zwei Tagen, Fachgespräche bis tief in die Nacht, helles Kinderlachen und frohe ältere Antlitze, eine hervorragend motivierte Helferschar und Puppenspieler, die mit Leidenschaft ihrem „Beruf“- besser ihrer Berufung nachgehen.
Besuch aus Weesp, nahe Amsterdam, anreisende Ensemblemitglieder aus München und aus Stockholm, aus Köln und Aachen und, und, und.
Die gastgebende Bühne, das Marionettentheater De Strippkes Trekker, eröffnete das Festival mit einem bunten Szenenprogramm: Mäxchens kleine Bühnenschau erfreute das jubelnde Publikum mit einer Hoola-Hoop-Reifen schwingende Riesenschlange, einer Mäusefamilie die es echt „drauf“ hatte und vielen anderen bunten Szenen mehr.
Am Freitagabend konnten die Zuschauer das Leben des Heiligen Franziskus von Assisi in einer gekonnt, dramaturgisch einfühlsamen Inszenierung kennenlernen. Die wunderbare Musik stammt von Gerd Hachmer, der Text und die Marionettenköpfe vom Prinzipal der Strippkes Trekker, Br. Wolfgang Mauritz ofm.
Am Samstagnachmittag durfte dann Michel aus Lönneberga seine Streiche vor ausverkaufter Aula aushecken.Volker Schrills vom Theater Blaues Haus aus Krefeld zeigte Astrid Lindgrens Klassiker so, dass alle Kinder und auch die Erwachsenen ihre helle Freude hatten. Man musste den kleinen Michel einfach gernhaben, auch wenn seine Streiche nicht von schlechten Eltern waren.
Als weiteren Höhepunkt und damit gleichzeitig als Abschluss des herbst-speci-spectacels, gab es am Samstagabend die skurille, absurde Geschichte: Harold and Maude.
Jung liebt Alt- Selbstmord gefährdeter Jugendlicher verliebt sich in eine alte, lebenshungrige Lady.
Ein wunderbarer Theaterabend, mit viel Witz und mit all den wunderbaren Möglichkeiten, die Figurenspiel und Puppentheater ermöglichen.
Das Publikum dankte Eleen Dorner von Dornerei-Puppentheater /Neustadt a.d.Weinstraße und Volker Schrills vom Theater Blaues Haus Krefeld. Diese Coproduktion der beiden Theater war ein echter Leckerbissen.

Eine solches Festival kann nur stattfinden, wenn es ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gibt, die ihre Freizeit einsetzen und dem Publikum einige wunderbare Stunden ermöglichen.
Ein großer Dank geht an eben diese Helferschar, ein Dank geht an das großartige Publikum, ein Dank geht an die tollen Puppenspieler und ein herzliche Dank geht an die Franziskus-Stiftung, die uns großzügig unterstützt hat.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt. Vorhang auf für ein weiteres herbst-speci-spectacel, für zauberhaftes Puppenspiel und wunderbares Figurentheater.